Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

 

"Kinder benutzen zur Darstellung ihrer Konflikte häufig Gestaltungsmittel wie Spiel oder Zeichnung, während Jugendliche das Gespräch suchen.
So entsteht mit dem Therapeuten oder mit der Therapeutin langsam eine Beziehung, in der sich die inneren Themen des Kindes oder Jugendlichen, seine Sorgen, Wünsche und Aggressionen, seine inneren Konflikte, Ängste und deren Abwehr entfalten können und mithilfe des Therapeuten emotional geteilt und in Worte gefasst werden. Beide lernen in diesem Prozess, die sich in der Therapie aufdrängenden Gefühle und Vorstellungen in einen Zusammenhang mit den Problemen und Symptomen des Kindes oder Jugendlichen zu bringen und auf diesem Weg deren Ursachen, die bisher unbewusst waren, zu verstehen und zu integrieren.
Ziel der psychoanalytischen bzw. tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist es, auf dem Wege dieses Prozesses, der seine Zeit braucht, dem kindlichen oder jugendlichen Patienten neue Möglichkeiten der psychischen Verarbeitung seiner Schwierigkeiten zu eröffnen, so dass die weitere Entwicklung und das innere Befinden nicht mehr durch neurotische Symptome oder Verhaltensauffälligkeiten beeinträchtigt werden müssen." (Zitat: Landeskammer für Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten in Hessen, lppkjp.de)

 

Indikation

 

  • Ängste (z.B. soziale Ängste, Angst vor Prüfungen, Trennungsängste)
  • Panikattacken
  • Posttraumatische Belastungsstörung, Traumafolgestörungen
  • Zwänge (z.B. Waschzwänge, Zählzwänge, Kontrollzwänge)
  • Depressionen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (z.B. nach Trennung oder Tod von nahestehenden Personen)
  • andere emotionale Störungen
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie)
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme (ADS, ADHS) 
  • Schulschwierigkeiten
  • Somatoforme Störungen (z.B. Bauch-, Kopfschmerzen ohne medizinische Ursache)
  • Ticstörungen (z.B. Augenblinzeln, Räuspern)
  • Mutismus (Nichtsprechen in bestimmten Situationen trotz vorhandener Sprachfähigkeit)

       und andere psychische Störungen.